EU-Projekt der Wachszieher und Wachsbildner 2011
(Auszug aus den Grußworten des Schulleiters der Städt. Berufsschule für Farbe und Gestaltung München, Herrn Hans Bauer)
Das was auf politischer Ebene vorgedacht wird, wurde jetzt in einem vom „EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen“ unterstützten Projekt in die Tat umgesetzt.
14 Auszubildende des Wachszieherhandwerks haben in der italienischen Kerzenfabrik „Cerenia Graziani“ über drei Wochen ein Betriebspraktikum absolviert.
Der neuentwickelte Lernfeldunterricht an beruflichen Schulen legt großen Wert auf die Vermittlung von Fähigkeiten und Kompetenzen im Rahmen des praktischen Unterrichts. Diese Erkenntnisse hatte der englische Philosoph und Sozialwissenschaftler Herbert Spencer bereits im 19. Jahrhundert als er formulierte: "Der eigentliche Zweck des Lernens ist nicht das Wissen, sondern das Handeln".
Die Lehrlingswartin Christiane Winkler sagte auf der Vollversammlung der Innung:
Als Lehrlingswartin bin ich dieses Jahr sehr stolz Ihnen von einem besonderen Ausbildungsprojekt berichten zu können. Zwei Jahre hat es gedauert, bis wir von Brüssel unser EU-Projekt "Zusammenwachsen" (Sie durchschauen unser Wortspiel: zusammen - Wachs – wachsen) in der Nähe von Pisa genehmigt bekamen.
Was will ich Ihnen berichten? – ich bin immer noch so begeistert und motiviert von diesen drei Wochen intensiver Zusammenarbeit mit unseren Auszubildenden in Italien bei der Fa. Graziani, - dass hier nicht nur über Europa geredet, sondern auch gelebt und gearbeitet wurde; davon möchte ich Ihnen weitergeben.
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