Die Weihe von Kerzen und Wachsstöcken steht im Mittelpunkt der Lichtmessfeiern am 2. Februar
Lichtmess ist zurückzuführen auf folgende Geschichte in der Bibel:
Der greise Simeon nimmt im Tempel das Kind in Empfang, worauf sich seine Verheißung erfüllt, dass er dem Messias begegnen werde. Er bezeichnet das Kind, also Jesus, „als das Licht der Völker“, das Licht der Welt.
Sämtliche Religionen stimmen darin überein, dass Gott ein Licht ist. Das Licht als Symbol der Gottheit begegnet uns in allen religiösen Kulturen.
Kein anderes Symbol als die Kerze kann den „Tag des geweihten Lebens“ wie der Lichtmesstag auch genannt wird, darstellen.
Auch heute noch lebt das kirchliche Brauchtum. Das macht der Blick in die katholischen Gottesdienstanzeiger deutlich. Da gibt es nahezu keine Kirche, bei der für diesen Tag nicht Kerzenweihe und Blasiussegen im Kalendarium stehen.
Noch heute ist es vielerorts Brauch, am Fest Mariä Lichtmess sämtliche Kerzen, die im Laufe des Jahres für liturgische Zwecke gebraucht werden, weihen zu lassen.
Die ältesten überlieferten Weihegebete stammen aus dem zehnten Jahrhundert. Es heißt dort:
Der Herr möge die Kerzen segnen, zum Gebrauch der Menschen
Für die Gesundheit des Leibes und der Seele, zu Wasser und zu Lande.
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