Man liest es in der Zeitung oder sieht es auf dem Fernsehbildschirm:
Unwetterkatastrophe in Nordamerika, zweihunderttausend Menschen
sind ohne Strom. Da hat ein Schneesturm wieder zugeschlagen. Bäume
und Strommasten geknickt wie Streichhölzer, Zugverbindungen
unterbrochen, ganze Städte sind im Dunkeln versunken.
Solange es einen selbst nicht betrifft, lehnt man sich im Sessel
wohlig zurück und geht zur Tagesordnung über. Wenn aber
es einem erwischt und von einer Sekunde zur anderen sämtliche
Lichter ausgehen, dann zeigt sich, was Vorsorge treffen heißt.
Kerzen anzünden ist die erste Notmaßnahme. Da heißt
es, Kerzen im Hause haben und dann noch wissen wo, in welcher Schublade.
Der Trick ist, die Kerzen sowie die Streichhölzer auch im Dunkeln
zu finden. Ältere Mitmenschen mit Erinnerung an den letzten
Krieg wissen, wovon die Rede ist.
Sind sie sicher, wo in ihrem Haushalt die Kerzen
sind ohne lange im Dunkeln suchen zu müssen? Es reicht also
nicht, Kerzen zu haben, man sollte auch wissen, wo! pb |