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An diesem Tag ziehen Kinder zum Gedenken mit Laternen durch die
Straßen der Dörfer und Städte. Oft werden sie begleitet
von einem, als römischer Soldat verkleideten Reiter, der auf
einem Pferd sitzt.
Der kleine Reim, den die Kinder u. a. in verschiedenen Gegenden
singen, gibt Auskunft über die Symbolik dieses Brauchtums.
Es dunkelt früh der Abend schon,
der November ist im Land.
Wir feiern, was Sankt Martin tat, mit Lichtern in der Hand.
Wir denken an den armen Mann, den Martin einst bedeckte
mit seinem halben Mantelteil, als Not ihn tief erschreckte…
Vom heiligen Martin singen wir, wie er half mit Mut und schnell.
Laternen tragen wir für ihn, seine Güte strahlte hell.
Er sah die Menschen neben sich. Auch wir wollen um uns schauen
Vom heiligen Martin lernen wir, einander zu vertrauen.
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